Aktuelles

12.06.2020

Ausschreibung: Preis der Carl und Anneliese Goerdeler Stiftung 2021

Kommunalpolitischer Preis für herausragende Leistungen der kommunalen Verwaltung und Kommunalpolitik

Gebäude am Marktplatz in Wroclaw, Polen
© pablo777 | Fotolia.com

Thema: Vorbildliche Maßnahmen zur Überwindung der Corona bedingten Krise

In Erinnerung an das kommunalpolitische Wirken von Carl Goerdeler als Oberbürgermeister der Stadt Leipzig sowie an seine Widerstandstätigkeit gegen die NS-Herrschaft vergibt die Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung gemeinsam mit den oben angeführten Partnern einen Kommunalpolitischen Preis, um herausragende Leistungen der kommunalen Verwaltungspraxis auszuzeichnen. Die Auszeichnung soll der völkerverbindenden friedlichen Zusammenarbeit von Kommunen und kommunalen Allianzen vor allem in Europa (i.S. der Definition des Europarats) und darüber hinaus dienen. Gleichzeitig soll ein gegenseitiges Lernen zum Nutzen der Einwohner gefördert werden.

Die Ausschreibung steht auch im Kontext der Aktivitäten des Projektes Connective Cities, das als Kooperation zwischen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Engagement Global gGmbH / Servicestelle Kommunen in der Einen Welt sowie dem Deutschen Städtetag durchgeführt wird. Umsetzungspartner sind u.a. ausgewählte regionale und nationale Stadtverbände in Afrika, Amerika, Europa und Asien sowie deren Mitgliedsstädte. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert.

Inhaltliche Beschreibung und Zielgruppe

Der Preis dient der Auszeichnung von herausragenden Leistungen (“best practices“) der kommunalen Verwaltung oder regionaler Verantwortungsgemeinschaften, ggfs. auch unter Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Kräfte. Ausgezeichnet werden soll die Zusammenarbeit von Kommunen oder kommunaler Allianzen unter Beteiligung einer deutschen Kommune oder kommunaler Allianzen. Die Zusammenarbeit sollte in für die Bewältigung der Pandemie relevanten Bereichen (bspw. Gesundheit, Katastrophenschutz, Sicherheit, Städtische Dienstleistungen, Mobilität, Schulen/Bildung, Wirtschaftsförderung oder ähnlichem) erfolgt sein. Dadurch sollten nachhaltige positive Auswirkungen auf folgenden Gebieten erzielt worden sein: Stärkung der Zivilgesellschaft und/oder des sozialen Zusammenhalts, Verbesserung der Daseinsvorsorge, Modernisierung der öffentlichen Verwaltung, Stärkung der Wirtschaftskraft, Förderung der europäischen und globalen Integration.

Förderung

Euro 2.000 (bei zwei oder mehreren gleichwertigen Bewerbungen kann das Preisgeld auch geteilt werden) und öffentlichkeitswirksame Auszeichnung.

Der Bewerbung sind Unterlagen (in Deutsch oder Englisch), die folgende Punkte beachten, beizufügen (max. 10 Seiten):

  1. Ansprechpartner/Kontakt der sich bewerbenden Kommune oder Region
  2. Information über die einreichende Kommune oder Region/Vorstellung der Partnerkommune oder -region
  3. Vorstellung des Lösungsansatzes als „best practise“, ggfs. auch in virtueller Form (showcase)
  4. Akteure (die einbezogen waren)
  5. Erreichter Nutzen für die Bürger*innen
  6. Transferpotenziale

Antragstellung bis zum 31. Oktober 2020

Bewerbungen sind per E-Mail oder postalisch zu richten an Frau Ellen Kramer, Vorsitzende der Jury, hier vertreten durch Frau Ricarda Meissner, Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Friedrich-Ebert-Allee 36, D 53113 Bonn, Germany, T +49 (0) 228 4460 1138, email: ricarda.meissner(at)giz.de.

Die Auswahl des Preisträgers oder der Preisträger erfolgt durch eine Jury aus Vertretern der beteiligten Institutionen. Die Juryentscheidung erfolgt unter Beachtung der Grundsätze strikter parteipolitischer Neutralität.  Die Preisverleihung findet jährlich Anfang Februar statt, um an den Todestag Carl Goerdelers am 2. Februar 1945 zu erinnern. Die Verleihung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig und wird vom Oberbürgermeister der Stadt Leipzig im Rahmen einer Festveranstaltung vorgenommen.

Jury

  • Ellen Kramer, Deutsche Gesellschaft für international Zusammenarbeit (GIZ), Vorsitzende
  • Prof. Dr. Ulrich Brieler, Stadt Leipzig
  • Marianne Goerdeler, Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung
  • Lina Furch, Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE), Deutsche Sektion
  • Dr. Ferdinand Schuster, Institut für den öffentlichen Sektor

Kontakt

Ricarda Meissner, ricarda.meissner(at)giz.de,  Tel. 0049(0)228 4460 1138

Klaudia Sonntag, klaudia.Sonntag(at)giz.de , Tel: 0049 (0) 228 4460 1587

Weitere Informationen zu dem Preis:

Kommunalpolitischer Preis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung 2021
[pdf, 190 kb]
 

www.publicgovernance.de/goerdelerpreis


Autor:
Connective Cities | Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung
Kategorien:
 COVID-19 , Connective Cities , Good Urban Governance , Kommunale Dienstleistungen
Regionen:
 Deutschland


Top