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20.05.2021

„Digitales Schaufenster“ Darmstadt

Lokales online und offline Shopping während der Pandemie

Blick von oben über die Stadt Darmstadt in Richtung Schloss | Foto: www.pixxelmixx.de | istockphoto.com

Die Covid-19 Pandemie stellt den Einzelhandel und die Gastronomie vor große Herausforderungen. Während des Lockdowns mussten auch kleine lokale Läden in Deutschland temporär schließen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt im Süden Hessens reagierte darauf erfolgreich mit dem Projekt „Digitales Schaufenster“. Auf der zentralen Shoppings-Plattform der Stadt können Einzelhändler und Gastronomen ihre Waren und Dienstleistungen anbieten.

Bereits im Jahr 2019 wurde das Projekt mit rund 25 teilnehmenden Läden und Restaurants angestoßen. Nach Beginn der Pandemie intensivierte die deutsche Stadt ihre Bemühungen die Plattform auszubauen, weil das Interesse deutlich gestiegen ist. Derzeit sind über 500 lokale Restaurants und Läden vertreten und das “Digitales Schaufenster” verzeichnet rund 700 Zugriffe pro Tag. Auf der Plattform können Interessierte die Kontaktdaten, die Öffnungszeiten, die Social Media Kanälen und den Online-Shop der Unternehmen einsehen.

Was führte zu dem Erfolg des “Digitales Schaufensters“? Ein wesentlicher Baustein war, die Vernetzung anderer Stadtprojekte mit der Plattform. Zum Beispiel ist der sogenannte „Darmstadt City Voucher“ online integriert worden. Darmstadt bietet zudem eine kostenlose Lieferung der Produkte an.  Auch lokale Veranstaltungen, wie beispielsweise ein Kunsthändler-Markt oder das Weinfest der Stadt, werden auf der Internetseite beworben. Da die Händler und Händlerinnen selbst für ihre Beiträge und Daten verantwortlich sind, bleibt das „Digitales Schaufenster“ stets aktuell.

Ein weiterer Erfolgsfaktor war es, dass Darmstadt die Händler kostenlos fotografierte, um den online Handel zu personalisieren. Dadurch ist das „Digitales Schaufenster“ deutlich persönlicher als andere online Shoppings Seiten, wie Amazon. Durch die Personalisierung stieg auch die Solidarität mit den Händlern innerhalb der Bevölkerung. Das Projekt „Digitales Schaufenster“ wird sicherlich auch nach der Pandemie seine Daseinsberechtigung haben und lokales Einkaufen attraktiv machen.

Weitere Informationen:

Good Practice “Digitales Schaufenster” Digitised shopping windows (pdf)

Veranstaltungsaufzeichnung (Präsentation Darmstadt beginnt bei Min. 83): The role of digitalised public services as reactions to the COVID 19-pandemic (Nur für Registrierte auf der Connective Cities Plattform )

Digitales Schaufenster: https://www.darmstadt-citymarketing.de/digitales-schaufenster/

Kontakt:

Für deutsche Anfragen:

Anke Jansen, Citymanagerin
Darmstadt Citymarketing e.V.
Elisabethenstraße 20-22
64283 Darmstadt
06151-134520
citymarketing(at)darmstadt.de

Für englische Anfragen:

Agnes Allig, Stadt- und Touristikmarketing
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Elisabethenstraße 20-22
64283 Darmstadt
06151-134510
touristikmarketing(at)darmstadt.de


Autor:
Connective Cities
Kategorien:
 COVID-19 , Wirtschaft & Wohnen , Good Urban Governance , Smart Cities / Digitalisierung , Lokale Wirtschaftsentwicklung , KMU-Förderung
Regionen:
 Europa Deutschland Darmstadt


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